Initiative "Offene Kirchen"

Flash ist Pflicht!
Kirchenrundgang: Christuskirche Ibbenbüren

 Warum Kirchen öffnen

Es ist nicht mehr zu übersehen: Kirchräume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und locken europaweit immer mehr Gäste an. Menschen kommen unter der Woche mal eben "auf einen Sprung" vorbei: Vor dem Einkauf, nach der Arbeit, in der Mittagspause. Sie setzen sich zehn Minuten in die Reihen, zünden eine Kerze an, schreiben ein Gebet oder eine Bitte in ein Anliegenbuch. Am Ausgang nehmen sie sich eine Karte mit einem Bibelvers oder stecken den schriftlichen Kirchenführer in ihre Tasche.

Menchen besuchen offene Kirchen, weil unsere Städte und Gesellschaft laut und hektisch geworden sind und die Kirchräume mit ihrer klaren Struktur und ihrer Ruhe zunehmend als einzigartig empfunden werden. Sie kommen, weil ein Problem sie quält und sie hoffen, in der Kirche gelassener zu werden und Trost zu finden. Sie kommen mit Kindern an der Hand, die hier - beim Anzünden der Kerzen - eine Möglichkeit des Betens lernen.

Sie sind jung und alt, sie sind Frauen und Männer, sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, und sie sind nicht nur Christinnen und Christen. Sie kommen nicht unbedingt am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr, und sie suchen nicht unbedingt einen Gottesdienst.

Offene Kirchen als Chance

Was auf den ersten Blick wie eine Enttäuschung aussieht, eröffnet zugleich eine Chance: Viele Gemeinden beginnen zu verstehen, dass hinter diesem neu erwachten Interesse an den Kirchräumen ernst zu nehmende religiöse Fragen, Anliegen und Sehnsüchte stecken. Gemeinden beschließen immer häufiger, einladend zu sein und den Menschen unter der Woche auch ihre Kirchtüren zu öffnen.

Die Initiative Offene Kirche - Begleitung und Beratung

Um möglichst viele Menschen auf das Angebot der offenen Kirche aufmerksam zu machen und sie in die offenen Kirchen einzuladen, wurde an Pfingsten 2005 die Initiative "Offene Kirchen" in der Ev. Kirche von Westfalen ins Leben gerufen.

Mit dieser Initiative will die Ev. Kirche von Westfalen allen Gemeinden Mut machen und Anregungen bieten, ihre Kirchentüren nicht nur am Sonntag, sondern auch an Werktagen zu öffnen.

Beratung: Begleitet und beraten werden die offenen Kirchen wie Gemeinden dabei durch das Amt für missionarische Dienste. Es leitet, vernetzt und koordiniert die Initiative und berät Kirchengemeinden auf dem Wege zur Kirchenöffnung.

In der Navigationsleiste rechts finden Sie weitere Rubriken zum Thema mit Informationen zur Beteiligung an der Initiative, Fortbildungsangebote, Materialien und eine Liste der Offenen Kirchen in  Westfalen (im Aufbau). Machen Sie mit - Es lohnt sich!

Kontakt: Pfr. Andreas Isenburg, Tel. 0231/54 09-63, eMail: isenburg(at)amd-westfalen.de

Basisinformationen zur Initiative Offene Kirchen (pdf)