Besuchsdienst

Warum Besuchsdienst?

Bischof Ulrich Fischer (Evangelische Landeskirche in Baden) hat bei einem Vortrag vor der Pommerschen Synode vor einiger Zeit den Standpunkt vertreten, Kirche könne und dürfe nicht mehr reine Versorgungskirche sein, sie müsse aufsuchende, müsse Missionskirche werden.

Daraus folgert Hartmut Bärend, langjähriger Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft missionarischer Dienste (AMD): "Diese Überzeugung hat sich aber durchaus noch nicht überall herumgesprochen. Der Blick der Kirche, ja auch jeder Einzelgemeinde muss sich nach außen richten, ohne dabei die aus dem Blick zu verlieren, die die sog. Kerngemeinde bilden. Es darf nicht mehr sein, dass 80% der Kräfte für 20% der Gemeindeglieder beansprucht werden.

Hier ist ein grundlegender Paradigmenwechsel erforderlich, der auch die dörflichste Gemeinde in der Prignitz oder in der Eifel erreicht. Der Blick nach außen muss die Tagesordnung der Presbyteriumssitzungen bestimmen, aber auch die Schaukästen, die Raumgestaltung und die Gestaltung der Gastfreundschaft. Der Besuchsdienst bekommt plötzlich eine herausragende Bedeutung für die Kirchengemeinde, ebenso wie der Konfirmandenunterricht, die Kindergartenelternarbeit und die KasuaIiengestaltung. Und natürlich gilt das Ganze ebenso für die Gesamtkirche und ihre Prioritätensetzung."

Deshalb Besuchsdienst!

Was wir bieten:

  • Einstiegsseminare für Besuchsdienste, in denen es um Organisation, Zielplanung und Gesprächsführung geht
  • Thematische Angebote ("Von der Klingel zum Gespräch", "Umgang mit meinen und fremden Grenzen", "Den Glauben ins Gespräch bringen" und ähnlichen Fragen der Besuchsdienstarbeit)
  • Tagungen für Besuchsdienstkreise in Zusammenarbeit mit der Besuchsdienstarbeit der Rheinischen Landeskirche:
    Die letzte Tagung hat im April 2012 stattgefunden - wenn Sie wissen möchten, was auf so einer Tagung geschieht, können Sie es hier nachlesen.
    Die nächste Tagung ist für den 6./7.4.2013 geplant; dieses Mal in Westfalen, nämlich in Haus Villigst in Schwerte.

 

Zur Durchführung von Seminaren kommen wir gerne zu Ihnen in die Gemeinde "vor Ort".