Pfr. Stephan Zeipelt
Amt für missionarische Dienste
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Hauskreisarbeit

WAS HAUSKREISE SIND

Hauskreise sind kleine Gruppen der Kirche von ca. 8 – 12 Personen, die sich meist in Privatwohnungen treffen. Menschen kommen zusammen, um gemeinsam Bibel zu lesen, über Lebens- und Glaubensfragen zu reden, zu beten, füreinander und für andere da zu sein. Hauskreise eröffnen Freiräume, um eigene Gaben zu entdecken und konkrete Aufgaben anzupacken. Ihre Leitung geschieht in aller Regel ehrenamtlich.

Hauskreise sind eine alte und zugleich aktuelle Form von Kirche. Bereits die ersten Christen haben sich in Häusern versammelt, um ihren Glauben zu leben. Diese Gemeinschaftsform kommt vielen Bedürfnissen der Menschen von heute entgegen. Es gibt Hauskreise, die intensiv den Dialog zwischen Alten und Jungen pflegen, andere konzentrieren sich auf eine bestimmte Altersgruppe. Oft sind es junge Familien, die sich in einem Hauskreis finden. Manche Hauskreise bleiben lange zusammen, andere verstehen sich bewusst als Gemeinschaft auf Zeit.

WAS HAUSKREISE BIETEN

Hauskreise sind Orte persönlicher Begegnung.

  • Menschen haben Zeit füreinander
  • Tragfähige Beziehungen können sich entwickeln
  • Über Glaube und Zweifel kann offen gesprochen werden
  • Fähigkeiten werden entdeckt und ausprobiert
  • Ab und zu wird feste gefeiert und die Seele kann baumeln

 

WIE HAUSKREISE EINE KIRCHENGEMEINDE BEREICHERN

Hauskreise sind eine Form, wie Kirche konkret Gestalt gewinnt. Sie sind auch ein starkes Stück Zukunft der Kirche, weil sie eine flexible Struktur ohne großen organisatorischen und finanziellen Aufwand haben. Hauskreise können Menschen in ihrer Mündigkeit und Motivation stärken, das Leben einer Kirchengemeinde verantwortlich mitzugestalten. Sie sind dem Ganzen der Gemeinde verpflichtete Gruppen. Hauskreise und andere Kleingruppen gedeihen besonders gut, wenn das Zusammenspiel mit der Gemeindeleitung gelingt.