Leitungswahrnehmung und Partizipation Vieler

2 Schritte, die zusammengehören

Paulus beschreibt in seinen Briefen sehr schön, wie die verschiedenen Gaben in dem Leib, der die Gemeinde ist, einander ergänzen sollen. Alle Gaben sind gleichwertig, und doch in ihrer Funktion unterschiedlich. Gemeinde ist auf Partizipation, auf die Teilnahme und Teilgabe vieler angewiesen. Die Leitung der Gemeinde ist eine Funktion, die sich gerade dadurch als gute Leitung zeigt, dass sie viele daran beteiligt.

„Gottes Schätze heben“ nimmt darauf Rücksicht, indem es in zwei Schritten abläuft:

  • In einem Planungsworkshop geht es darum, Leitungsverantwortung wahrzunehmen und Prioritäten zu setzen.
  • In einer Gemeindekonferenz werden zu den Prioritäten Ziele entwickelt und Maßnahmen geplant.

1. Planungsworkshop

Leitungsverantwortung wahrnehmen
durch das Setzen von Prioritäten

  • Teilnehmende: Presbyterium bzw. Leitungsgremium + andere Verantwortliche, insgesamt ca. 15 Personen.
  • Zeitrahmen: ein Tag bzw. drei längere Abende.
  • alternativ: Perspektiventwicklung o.ä. Veranstaltung zur Festlegung von Schwerpunkten.

Zuerst kommt das Presbyterium mit einigen anderen maßgeblichen Frauen und Männern zu einem Planungsworkshop zusammen, um auf Grund der Ziele der Gemeinde drei Schwerpunktthemen bzw. Kernthemen herauszuarbeiten und dann eine größere Gemeindekonferenz zu diesen Themen vorzubereiten. An der Stelle einer solchen Vorbereitungstagung könnte auch eine Perspektiventwicklung stehen, in der ein Leitsatz und drei Kernthemen erarbeitet und dann als Maßnahme die Gemeindekonferenz „Gottes Schätze heben“ vorbereitet wird.

Kernthemen können spezielle Arbeitsbereiche der Gemeinde wie Kindergarten und Gemeinde, Gottesdienst, Jugendarbeit, Evangelisation usw. sein. Genauso möglich ist auch die Schwerpunktsetzung bei Querschnittsthemen (Themen, die sich durch viele Arbeitsbereiche ziehen) wie Kommunikation, Wertschätzung, Mitarbeiterpflege. Es kann auch um zwei Arbeitsbereiche und ein Querschnittsthema gehen.

Wird dieser erste Schritt als Planungsworkshop im Rahmen von „Gottes Schätze heben“ gestaltet, dauert er einen Tag von 9:30 bis 17 Uhr, als Perspektiventwicklung an einem Wochenende freitags von 18:00 bis samstags 18:00.

2. Gemeindekonferenz

Konkrete Erarbeitung und Planung

  • Teilnehmende: Teilnehmer des Planungsworkshops und möglichst viele andere Personen. Gute Gruppengröße: 64 Personen.
  • Zeitrahmen: freitags 18 Uhr bis samstags 18 Uhr, 10 Arbeitsstunden. Alternativ: Vier Abende zu je 3 Stunden.

Nach dem Planungsworkshop wird zu einer zwei bis sechs Monate später stattfindenden Gemeindekonferenz eingeladen, auf der sich (idealer Weise) 64 Personen (8 Gruppen mit je 8 Personen) daran machen, die Schätze der Gemeinde im Blick auf die drei Kernthemen zu entdecken und zu heben, sich über Wünsche und Träume für die Zukunft auszutauschen und Ziele und konkrete Maßnahmen zu vereinbaren.

Die Gemeindekonferenz beginnt freitags abends um 18 Uhr und endet samstags um 18 Uhr. An ihr sollten alle für die Kernthemen wichtigen Frauen und Männer teilnehmen, eingeladen werden sollten auch Menschen, die noch Zeit und Kraft zur Verfügung haben.

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