Durch den Advent ... – mit Impulsen aus dem Lukasevangelium

Ein biblischer Adventskalender. Jeden Tag eine Geschichte aus dem Leben Jesu. Dabei starten wir direkt mit Weihnachten, seiner Geburt und enden mit seinem Tod und seiner Auferstehung. Die Idee dazu entstand im letzten Jahr in Kooperation mit dem CVJM Kreisverband Iserlohn und der Frage, wie Jugendliche konkret mit der Bibel den Advent erleben können. Alle Impulse haben wir damals als Messenger-Nachrichten per Smartphone verschickt. Zeitgleich hat sich täglich auch auf unserem Instagram- und Facebook-Account ein „Türchen“ geöffnet ...

Nun stellen wir hier die einzelnen Impulse und Bilder zum Download bereit. Dabei haben wir das „du“ nicht gegen das „Sie“ eingetauscht und hoffen, dass auch „Sie“ sich trotzdem angesprochen fühlen.

Der Adventskalender kann einfach per „Copy and Paste“ heruntergeladen und als Messenger-Nachricht (zum Beispiel per Whats-App) per Smartphone geteilt und verschickt werden. Wer die kleinen Auslegungen zum Lukasevangelium lieber als Printversion lesen möchte, kann diese bei uns (auch in höherer Stückzahl für die Gemeinde) gegen eine Spende bestellen. 

Zusätzlich finden Sie hier drei ausgearbeitete Stundenentwürfe, die unseren Adventskalender begleiten und ergänzen wollen. Diese können mit der eigenen Gemeinde-, Jugend- oder Konfigruppe selbstständig durchgeführt werden. Die erste Einheit kann auch bei einem Besuch in der Werkstatt Bibel bei uns „gebucht“ werden.

Bei der Beschaffung des Materials oder technischen Fragen geben wir gerne Tipps und Anregungen.
Sprechen Sie uns einfach an.

NEU: Alle Bilder und Grafiken in einer ZIP-Datei - so können die Bilder schnell und einfach heruntergeladen werden!

Im Folgenden finden Sie die einzelnen Impulse chronologisch aufgeführt:

Durch den Advent ... – eine Einladung!

[Die erste Nachricht kann als Einladung an Interessierte verschickt werden. Falls Sie eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet haben, in der Sie die Nachrichten täglich versenden, geben Sie hier auch den Einladungslink zu der Gruppe an. Wenn Sie die drei Studenentwürfe durchführen wollen, können Sie am Ende der Nachricht zusätzlich Termin, Ort und Uhrzeit angeben.]

Bald geht’s los: Du bist eingeladen. Wir schenken dir einen besonderen Adventskalender. Jeden Tag eine Geschichte aus dem Leben Jesu. Dabei starten wir direkt mit Weihnachten und enden mit seinem Tod und seiner Auferstehung. Mit deiner eigenen Bibel kannst du die Abschnitte selber nachlesen und so täglich deinen persönlichen Advent (Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu) gestalten.

Wer die Bibel auf dem Smartphone lesen möchte, dem empfehlen wir die Bibel App der Deutschen Bibelgesellschaft: https://www.die-bibel.de/ueber-uns/was-wir-tun/unsere-initiativen/bibel-als-app/

Also, sei dabei. Wir freuen uns auf dich!

... für dich aufgeschrieben!

[Die zweite Nachricht wird als erstes Warming Up noch vor dem 01. Dezember verschickt.]

Das Evangelium nach Lukas erzählt uns viele bekannte und beliebte Geschichten: Jesus kommt zu dem Zöllner Zachäus, er erzählt das Gleichnis vom verlorenen Sohn oder dem barmherzigen Samariter – auch die Weihnachtsgeschichte finden wir hier. Lukas verfasst eine „Biographie“ und berichtet aus dem Leben Jesu – von seiner Geburt und Kindheit, seinem Wirken in Galiläa und Jerusalem, seinem Tod, der Auferstehung bis hin zu seiner Himmelfahrt. Dabei ist es Lukas wichtig, dass die Ereignisse sehr gewissenhaft wiedergegeben werden. Er selbst hat deshalb gründlich recherchiert, Augenzeugen befragt und schließlich alles sorgfältig aufgeschrieben. Lies Lukas 1,1-4.

Lukas schreibt an einen sogenannten Theophilus. Theophilus bedeutet „Freund Gottes“. Vielleicht war er ein angesehener Christ, vielleicht meint Lukas aber auch uns heute, die Leser seines Buches. Er lädt ein: Überprüfe selbst, was du von Jesus gehört hast. Mach dir ein eigenes Bild. Entdecke Gottes Handeln. Lukas erzählt von Jesus, um andere in ihrem Glauben zu stärken.

Mit wem kannst du über deinen Glauben und die Geschichten der Bibel nachdenken und dich austauschen? Vielleicht musst du jetzt an einen Freund oder eine Nachbarin denken – dann lade sie doch ein, mit dir gemeinsam diesen Adventskalender zu entdecken. Vielleicht lest ihr sogar gemeinsam in der Bibel ...

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/10001/19999/

Lobe den Herrn.

[Auch diese Nachricht wird noch vor dem 01. Dezember verschickt, noch vor dem eigentlich Adventskalender kann und soll damit das Lob Gottes stehen.]

Lukas beginnt sein Evangelium mit guten Nachrichten. Der Engel Gabriel verkündet Freudenbotschaften: Elisabeth und Zacharias bekommen endlich, noch im hohen Alter, einen Sohn (Johannes der Täufer). Welch eine Freude! Und auch die Geburt von Jesus wird der jungen Maria angekündigt. „Hab keine Angst, Maria. Durch Gottes Gnade bist du erwählt. Sieh doch: Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Du sollst ihm den Namen Jesus geben.“ Voll Freude dankt sie Gott. Lies Lukas 1,46-55.

Auch Zacharias lobt Gott und blickt prophetisch auf Jesus: „Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er ist seinem Volk zur Hilfe gekommen und hat es befreit. Er hat uns einen starken Retter gesandt.“

Wie lobst du Gott? Die Gebete von Maria und Zacharias sind in der Kirchengeschichte oft vertont wurden. Gibt es Lieder, durch die du Gott lobst? Bist du dankbar für das,  was er an dir tut? Freust du dich, wenn Gott auch an anderen Menschen wirkt? Nimm dir heute ein paar Minuten Zeit, um Gott fröhlich zu loben.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/10001/19999/

... große Freude. | 1. Dezember

Das erste „Türchen“ – und unser Adventskalender beginnt mit einer richtigen Freudenbotschaft: „Euch ist heute der Heiland geboren!“ So hören wir es in den Gottesdiensten am Heiligen Abend immer in der alten, ganz bekannten Übersetzung der Weihnachtsgeschichte von Martin Luther. Lies Lukas 2,1-20.

Was damals den Hirten zuerst verkündigt wurde, gilt seit je her uns allen. Gott macht sich klein und kommt in seinem Sohn in diese Welt. Gott wird selber Mensch, sucht unsere Nähe. Er will, dass unser Leben gelingt, mehr noch – er geht uns in Jesus nach, um uns zu retten, wenn wir uns verlieren. Darum feiern wir Christen Weihnachten.

Darauf bereiten wir uns im Advent vor – zum Beispiel auch mit einem Adventskalender. Jeden Tag eine kleine Freudenbotschaft bis zur „großen Freude“! Hast du auch einen Adventskalender verschenkt? Hast du einen bekommen? Dann nimm dir heute Zeit für deine kleinen Freudenbotschaften im Advent. Vielleicht postest du hier soagr ein Bild von deinem Adventskalender?

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/20001/29999/

Jesus – von Gott. | 2. Dezember

Das zweite „Türchen“ nimmt uns mit hinein in den Stammbaum Jesu. Lukas hat vorher berichtet, wie Jesus als Kleinkind im Tempel für den Retter gehalten wird, wie er dann als 12jähriger dort mit weisen Männern diskutiert. Dann tritt knapp achtzehn Jahre später Johannes auf, um das Volk auf Jesu Wirken vorzubereiten und um Jesus zu taufen. Nun folgen diese vielen Namen, von Jesus über Josef, bis zuDavid und Abraham (diese großen Gestalten des Alten Testaments) – und sogar bis Adam. Lies Lukas 3,23-38.

Warum dieser Stammbaum? Lukas will hier, kurz vor Jesu „Dienstbeginn“, zeigen: Jesus ist als der Sohn Gottes für alle Menschen da, für alle Völker. Wir werden sehen: Jesus ist stärker und mächtiger als das Böse und Dunkle dieser Welt – und er kommt jedem Menschen zur Hilfe! Das ist Gottes „gute Nachricht“ an seine Schöpfung.

Wie sieht eigentlich dein Stammbaum aus? Deine Familie? Und wer könnte daraus gerade ganz besonders SEINE Hilfe gebrauchen? Bete heute für diese Person(en). Vielleicht verschickst du sogar einen Adventsgruß …

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/30001/39999/

Freiheit – jetzt. Heute. | 3. Dezember

Jesus beginnt sein öffentliches Wirken. „Türchen“ Nummer 3 zeigt Jesu Auftreten in seiner Heimatstadt Nazareth. Vorher erzählt Lukas, wie Jesus in der Wüste vom Teufel, dem Gegenspieler Gottes auf die Probe gestellt wird – dieser aber keine Chance hat. Dann zieht es Jesus nach Galiläa (schau dir doch in deiner Bibel mal eine Landkarte Israels an), er erzählt von Gott und kommt dorthin, wo er aufgewachsen ist. Lies Lukas 4,16-30.

Diese „Antrittspredigt“ hat es in sich. Jesus liest aus der Heiligen Schrift und bezieht eine Stelle aus dem Buch des Propheten Jesaja auf sich selbst: „Gott hat mich geschickt – und ich habe gute Nachrichten zu bringen.“ Diese gilt jedem, der daran glaubt. Aber wir sehen schon hier, einige können und wollen nicht an Jesus und seine Botschaft glauben. Aber Jesus zieht trotzdem weiter. Sein Auftrag ist noch nicht zu Ende. Dies gilt damals und auch heute.

Wir werden schon hier, ganz am Anfang des Weges Jesu herausgefordert: Was glaubst du eigentlich? Lässt du dich auf Jesus und seine „Gute Nachricht“ ein? Vielleicht noch einmal ganz neu in diesem Advent? Dann lies doch noch einmal Vers 18 laut und sage IHM danach: „Jesus, du schenkst Freiheit – auch mir. Daran will ich jetzt glauben. Auf dich will ich heute vertrauen!“

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/40001/49999/

Hab keine Angst. | 4. Dezember

„Türchen“ Nummer 4 – und Jesus ruft Menschen in seine Nachfolge. Lukas berichtet davon, wie Jesus in Kapernaum seine Macht zeigt. Das Böse, ob sichtbar durch Geister oder Krankheiten, muss weichen, ER ist stärker. Und dann sucht sich Jesus Menschen, die sich mit ihm gemeinsam auf den Weg machen. Lies Lukas 5,1-11.

Erst bittet Jesus Simon Petrus um Hilfe: „Ich brauche dein Boot!“ Dann zeigt er ihm und seinen Begleitern: „Mit mir könnt ihr Großes erleben!“ Und schließlich: „Ich habe einen Auftrag für dich. Vertrau mir!“ Simon Petrus und seine Begleiter lassen sich darauf ein, ziehen mit Jesus, folgen ihm nach. Sie werden seine „Mitspieler“ („Menschenfischer“) und lernen von ihm auf dem gemeinsamen Weg.

Jesus ruft auch heute noch Menschen in seine Nachfolge! Er will auch dich gebrauchen, dich in seinem Team dabei haben. Vielleicht engagierst du dich schon in einer christlichen Gemeinde oder im CVJM? Vielleicht spielst du mit dem Gedanken, dich (wieder) neu irgendwo einzubringen? Dann zeig das heute einmal öffentlich – und poste in den sozialen Medien (oder auch hier in der Gruppe) ein #teamplayer! Vielleicht schreibst du sogar, wo du gerade ein „Menschenfischer“ bist, zum Beispiel als Mitarbeiter in der Konfiarbeit oder in der Jungschar ...

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/50001/59999/

Weine nicht! | 5. Dezember

„Türchen“ Nummer 5 – und die Geschichte bietet mächtig „Sprengstoff“, ein Duell um Leben und Tod. Jesus wirkt in Galiläa – er heilt Menschen, er lehrt Gottes Liebe, er streitet mit den Gelehrten, er beruft Menschen in seine Nachfolge und verkündigt den Willen Gottes: „Liebt eure Feinde. Verurteilt nicht! Vergebt und Verzeiht!“ Und dann kommt es zum großen Showdown. Lies Lukas 7,11-17.

Hier Jesus und seine Begleiter, dort eine Witwe und ihre „Trauergemeinde“ – hier das Leben, dort der Tod. Und Jesus zeigt seine ganze Macht, kommt zur Hilfe! Der Tod hat nicht das letzte Wort, Jesus ist stärker. Unglaublich, und doch schon hier ein Hinweis auf Ostern. Ein Einzelfall, und doch schon hier ein Hinweis auf mehr! Mit IHM an unserer Seite dürfen wir darauf hoffen, dass aller Schmerz und alle Trauer vergehen werden – eben weil Gott da ist und handelt.

Manches können wir nicht verstehen, uns nur „fürchten“ (erkennen, dass Gott selbst am Werk ist), darum IHN loben oder ganz still werden. Wie geht es dir mit dieser Geschichte? Willst du in das Lob der Anwesenden mit einstimmen? Oder vielleicht doch eher zweifeln und schweigen? Nimm dir heute konkret zwei Minuten, um so auf diese Geschichte zu reagieren, wie es für dich passt. Lobe Gott fröhlich und laut oder werde still.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/70001/79999/

... das Licht sehen! | 6. Dezember

Das sechste „Türchen“ fordert heraus: Hört auf SEIN Wort! Vorher kommt Johannes noch einmal zu Wort. Er lässt nach Jesus fragen: „Bist du der, auf den wir warten?“ Und Jesus verweist auf Dinge, die durch ihn passieren. Wir haben es gestern noch gesehen: Tote werden lebendig. Jesus vergibt Schuld, lebt Liebe und Vergebung vor. Auch viele Frauen begleiten ihn. Und er verkündet die Gute Nachricht vom Reich Gottes, dabei benutzt Jesus Bilder und Gleichnisse. Er ermutigt und fordert heraus: Hört auf das Wort Gottes. Dann bringt ihr gute Frucht. Lies Lukas 8,16-18.

Das Wort Gottes leuchtet wie ein großes Licht, es ist stark und mächtig. Es will trösten und ermahnen, herausfordern und ermutigen. Hört genau hin, lest selber nach.

Heute ist der Gedenktag des heiligen Nikolaus, der im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra (einem Ort in der heutigen Türkei) gewirkt hat. Dieser ist mit vielen Bräuchen verbunden. Oft gibt es kleine Geschenke. Wir laden dich darum heute ganz konkret ein, (ver)teile ein kleines Geschenke, ein kleines Stück „Wort Gottes“. Vielleicht hast du einen Bibelvers, der dich (aktuell) begleitet?! Wem kannst du heute damit eine Freude machen? Verschicke eine Messanger-Nachricht und lass so SEIN Licht heute besonders scheinen ...

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/80001/89999/

Wer ist er eigentlich? | 7. Dezember

„Türchen“ Nummer 7 – und wir sind mit dabei, als Jesus und seine Jünger auf dem See Genezareth unterwegs sind. Vorher macht Jesus noch einmal deutlich: „Wer Gottes Wort hört und danach handelt gehört zu meiner Familie.“ Dann schickt er seine Jünger ins Boot. Lies Lukas 8,22-25.

Die Jünger entdecken noch einmal in besonderer Weise die Macht Jesu, selbst Sturm und Wellen hören auf SEIN Wort. Mehr noch: ER ist da. ER reagiert, wenn wir ihn rufen. ER hilft in Not. Aber auch, ER fordert heraus: „Vertraut mir doch!“ Am Ende können die Jünger nur staunend fragen: Wer ist das nur? Sie haben sich auf den Weg mit Jesus gemacht, folgen ihm nach – und lernen immer mehr über ihn, von ihm.

Und du? Kommst du auch in dieser Geschichte vor? Befindest du dich gerade in „stürmischen Zeiten“? Gehörst du zu denen, die noch nicht so richtig wissen, wer dieser Jesus ist? Lies noch einmal den Anfang der Geschichte, Jesus nimmt seine Jünger mit – und genauso will er dich mitnehmen. Und du sollst von ihm lernen. Habe den Mut, ihm zu vertrauen, ihn anzusprechen, egal in welcher Lage du dich befindest. Vielleicht schon heute in einer ruhigen Minute mitten im Advent …

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/80001/89999/

Alle wurden satt. | 8. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 8 nimmt uns mit hinein in die Geschichte, in der fünftausend Menschen satt werden. Lukas berichtet vorher weiter, wie Jesus sich all dem entgegenstellt, was Leben bedroht – seien es böse Geister, Krankheit oder Tod (wieder gibt’s eine Totenauferweckung, diesmal bei einem Mädchen). Und Jesus überträgt seine Macht auf seine Jünger, sendet sie aus, gebraucht sie. Durch all diese Geschichten will auch der Landesfürst Herodes Jesus kennen lernen – und immer wieder versammelt sich das Volk um Jesus zu erleben, seine Gute Nachricht zu hören. Einmal sind es richtig viele und die Jünger sorgen sich darum, dass die Leute am Ende eines langen Tages nichts zu essen bekommen. Lies Lukas 9,10-17.

Wir können entdecken, wie Jesus auf wunderbare Weise den Hunger derer stillt, die seinem Wort nachgezogen sind. Alle wurden satt. Mehr noch, es bleibt sogar noch etwas übrig – zwölf Körbe. Was für eine anschauliche Verheißung für den, der es im Glauben wagt, darauf zu vertrauen, dass bei Jesus kein Mangel ist.

Früher war die Adventszeit eine Fastenzeit. Das ist heute ganz oft anders. Wir backen und essen viele Plätzchen und Schokolade. Kombiniere doch heute einmal beides: Nimm dir ein Plätzchen oder die Süßigkeit, die für dich zur Adventszeit gehört. Lies dann noch einmal die Geschichte und genieße dabei Plätzchen oder Süßigkeit. Und dann versuche die nächsten 24 Stunden genau darauf zu verzichten. Starte und beende dein Verzichten mit einem Gebet.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/90001/99999/

Was soll ich tun? | 9. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 9 – und Jesus erzählt das Gleichnis vom „barmherzigen Samariter.“ Vorher berichtet Lukas, wie Jesus seinen Jüngern lehrt: „Der Christus muss leiden, wird hingerichtet, aber er wird auch am dritten Tag vom Tod auferweckt.“ Und auch dies: Jesus nachfolgen heißt, das eigene Leben nach IHM auszurichten. Jesus heilt, ist für drei Jünger in der Herrlichkeit Gottes zu sehen – und macht sich schließlich auf den Weg nach Jerusalem. Wieder sendet er seine Jünger aus (diesmal sogar 72 von ihnen!): „Wer euch hört, der hört mich!“ Und dann kommt es zu einem Gespräch mit einem Schriftgelehrten. Lies Lukas 10,25-37.

Was soll ich tun? Wie gestalte ich meine Beziehung mit Gott? Das will jemand wissen, der es eigentlich schon weiß, jemand, der sich auskennt und fromm ist. Jesus macht am Beispiel eines Fremden und Unbeliebten (das waren die Menschen aus Samarien damals für die Israeliten) deutlich: An das Tun ist der Glaube und das Leben geknüpft. Im Tun wird Liebe sicht- und greifbar.

Der Reisende aus Samarien macht einiges, er kümmert sich und pflegt den Verwundeten und Ausgeraubten – dafür stellt er schließlich sogar noch Geld zur Verfügung. Hast du auch schon einmal etwas von deinem Geld für einen guten Zweck abgegeben? Lass dich heute von dieser Geschichte herausfordern und spende konkret „zwei Silberstücke“ in diesem Advent für eine gute Sache.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/100001/109999/

... und hörte ihm zu. | 10. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 10 – und wir sind mit Jesus zu Gast bei Maria und Marta. Gerade noch hat Lukas berichtet, wie im Tun Liebe greifbar wird. Jetzt entdecken wir, dass das Tun aus dem Hören erwächst. Lies Lukas 10,38-42.

Warum unterstützt Jesus eher die zuhörende Maria als die tüchtige Marta? Letztere ist es doch, die sich darum kümmert, dass Jesus versorgt ist? Aber Jesus kommt gerade nicht als ein müder Mann, der zuerst gestärkt werden müsste, bevor er selbst etwas tun kann. Er kommt vielmehr so, dass ER es ist, der mit seinem Wort und seiner Lehre denen dient, bei denen er einkehrt. Darum: Kehrt Jesus ein und spricht, geht es zunächst um das Hören, dann um das Tun.

Jesus kommt, um zu dienen: Er will trösten, ermutigen, Schweres zu Recht rücken – mitten in unser Leben sprechen. Bin ich bereit mich zu ihm zu setzen, ihm zuzuhören? Einfach mal nichts machen? Gönn dir einmal ganz konkret fünf Minuten Stille. Sage ihm zu Beginn: „Jesus, hier bin ich.“ Und dann – nichts machen, einfach nur in die Stille hinein hören. ER sorgt für dich.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/100001/109999/

Herr, lehre uns beten. | 11. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 11 nimmt uns mit hinein in ein Gespräch zwischen Jesus und seinen Jüngern.  „Herr, lehre uns beten.“ Lies Lukas 11,1-13.

Die Jünger sind fasziniert davon, wie Jesus betet – und welche Auswirkungen das Gebet auf alles hat, was er tut. Offensichtlich gab es etwas in der Beziehung zwischen Jesus und seinem himmlischen Vater, das völlig anziehend war. „Gebet ist nicht alles. Aber ohne Gebet ist alles nichts. Und alles, ja, tatsächlich alles im Leben verändert sich, wenn man anfängt, damit ernst zu machen.“ (vgl. Johannes Hartl, Einfach Gebet) Eben darum, weil Gott, der Vater, noch viel mehr geben wird, als der fürsorgliche Freund. Jesus ermutigt seine Jünger: „Vertraut euch meinem Vater im Himmel an, denn er ist auch euer Vater. Und er wird euch geben, was ihr braucht.“

Die Antwort Jesus zeigt: Beten kann man lernen. 1. Gebet ist persönlich (Sag ihm mit deinen eigenen Worten, was dich beschäftigt). 2. Gebet gehört in die christliche Gemeinschaft („Lehre uns beten!“). 3. Das Vater Unser ist das Grundgebet der Kirche. Du findest es in Matthäus 6,9-13. Bete es heute einmal ganz bewusst Wort für Wort, Vers für Vers ...

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/110001/119999/

Was soll ich tun? | 12. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 12 – und wieder die Frage: „Was soll ich tun?“ Vorher berichtet Lukas unter anderem, wie Jesus wieder böse Geister austreibt, dies jedoch zu Konflikten führt. Ist in Jesus wirklich Gott am Werk? Immer wieder kommt es zu Streitgesprächen. Auf dem Weg nach Jerusalem geht es in den Begegnungen mit Jesus vor allem darum, sich zu entscheiden: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich. Und wer nicht mit mir sammelt, der treibt auseinander!“ Und Jesus warnt vor Scheinheiligkeit, der rechten Gottesfurcht und Habgier. Lies Lukas 12,13-21.

In einem Fall von Erbstreitigkeiten fordert Jesus seine Zuhörer heraus, noch einmal genau hinzuschauen: Wovon lebt der Mensch? Eine Lebenssicherung, die sich gegenüber dem Tod nicht bewährt, ist Dummheit. Nur der Mensch, dem diese grundlegende Erkenntnis zur Richtschnur seiner Lebensführung geworden ist, kann um irdische Dinge in einer Weise bemüht sein, die nicht dumm ist, sondern eine Verheißung hat.

Manchmal scheint es auch heute in der Advents- und Weihnachtszeit mehr um Geschenke und irdische Dinge zu gehen – und dabei verlieren wir das Wesentliche aus dem Blick. Suche dir heute konkret zwei, drei himmlische Dinge, die du in diesen Tagen sammeln (oder besser: weitergeben!) willst.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/120001/129999/

... damit mein Haus voll wird! | 13. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 13 – und es gibt eine Einladung zu einem großen Fest. Vorher berichtet Lukas, wie Jesus seinen Jüngern Mut macht: „Habt keine Angst, Gott wird sich um euch kümmern. Sammelt euch einen Schatz im Himmel. Haltet euch bereit, ihm zu dienen.“ Und ihr Anderen: „Ändert euer Leben – noch habt ihr die Chance dazu.“ Jesus heilt und lehrt, zieht weiter nach Jerusalem, kehrt bei einem frommen, ernsten Mann ein und kommt dort mit den Leuten ins Gespräch. Lies Lukas 14,15-24.

Jesus erzählt das Gleichnis vom großen Festmahl und zeigt damit, wie sehr Gott seine Geschöpfe, uns Menschen, einlädt. Gott will Gemeinschaft. Er ist reich für viele, darum gilt seine Einladung einer großen Zahl. Kommt, jetzt ist alles bereit! Und der Gastgeber lässt sich nicht aufhalten. Trotz Ablehnung, trotz Hindernisse – sein Haus soll voll werden. Schaut genau hin, seine Einladung gilt jedem! Mit diesem Gleichnis richtet sich Jesus an seine Zuhörer: Lässt du dich einladen? Bist du dabei?

In wenigen Tagen ist Weihnachten. Wir feiern die Geburt Jesu, Gott kommt in diese Welt und wird selbst Mensch. Er sucht unsere Nähe. Wahrhaftig ein Grund zum Feiern. Wir sind eingeladen: Komm zur Krippe! Oft ist eine Krippe auch Teil unserer Weihnachtsdeko – ist das bei dir auch so? Vielleicht habt ihr sie schon aufgestellt? Vielleicht postest du hier sogar ein Bild davon? Mit jeder aufgestellten Krippe hören wir es lauter: Kommt, jetzt ist alles bereit.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/140001/149999/

Freut euch mit mir! | 14. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 14 – und wir dürfen die Freude Gottes entdecken. Vorher berichtet Lukas, wie Jesus noch einmal deutlich macht: „Mir nachzufolgen kostet dich alles. Prüfe genau, was du machst. Vertraue mir ganz.“ Sei ganz SEIN, oder lass es ganz sein. Und dann: Die Freude Gottes, über jeden Menschen, der sich auf IHN einlässt – über all die, die sich von ihm finden lassen. Lies Lukas 15,1-32.

Hier leuchtet die Gute Nachricht des Evangeliums hell und klar. Wir sehen: Wenn Jesus mit den Zöllnern und Sündern isst, zeigt er, dass Gott auch die Leute annimmt, die vor ihm nicht bestehen können. Zuerst gilt immer sein JA, sein „Du-bist-mir-wichtig!“. Dies macht Jesus in drei Gleichnissen deutlich – und die himmlische Freude ist der Mittelpunkt aller Geschichten. 1. Gott kümmert sich wie ein guter Hirte um jedes seiner Schafe. 2. Gott sucht jedes seiner „verlorenen“ Geschöpfe, so wie es die Frau mit der einen Silbermünze tut. 3. Gott lässt seinen Menschen die Freiheit, selbst zu entscheiden – und bleibt sich doch treu: „Meine Liebe zu dir hat immer Bestand“. Darum die Freude Gottes, über jede und jeden, der die Gemeinschaft mit ihm (wieder neu) sucht. Und auch dies gilt, gerade dann, wenn ihr (wie die Pharisäer und Schriftgelehrten, wie der ältere Sohn) schon zu Gott gehört: Freut euch mit!

Lass dich von der Freude Gottes anstecken. Dabei spielt es keine Rolle, mit welchem der beiden Söhne du dich besser identifizieren kannst. Höre sein „Freu dich mit mir!“ – und gehe darum fröhlich durch diesen Tag. Vielleicht sogar so, dass sich auch andere mit freuen …

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/150001/159999/

... und dankte ihm. | 15. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 15 zeigt uns, wie Dankbarkeit zum „echten“ Glauben dazu gehört. Vorher berichtet Lukas, wie Jesus abermals seine Jünger lehrt. Dabei geht es um weltliche Dinge, den Umgang mit Geld, von der Ehe. Aber auch das: Gott hilft (so die hebräische Bedeutung des Namen Lazarus, der Gottes Hilfe besonders erfährt), Gottes Maßstäbe sind anders: Vergebt. Vertraut. Dient. Und dankt. Lies Lukas 17,11-19.

Wieder wird die Reise nach Jerusalem erwähnt, dort wartet das Kreuz. Und der Jesus, der dorthin geht, ist der, von dem Hilfe erwartet werden darf. Und tatsächlich, Jesus macht zehn Männer gesund. Aber nur einer wendet sich ihm danach wieder zu (übrigens wieder ein Samariter, einer der „unbeliebten Ausländer“). Im Fernbleiben zeigen die neun anderen, obwohl sie auf Jesus gehört und ihm vertraut haben, dass sie ihn gerade doch nicht wirklich erkannt haben. Erst indem einer dankt, erhebt er den Blick von der Gabe zum Geber. Und so bekommt nur der eine, der Dankende, von Jesus die Zusage: „Dein Glaube hat dir geholfen.“

Gibt es in deinem Leben gerade Dinge, für die du IHM dankbar bist? Dann lobe Gott mit lauter Stimme.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/170001/179999/

Seht doch! | 16. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 16 – und wir sind mit dabei, als Jesus die Augen öffnet, ganz praktisch einem Blinden und auch symbolisch seinen Jüngern. Lukas berichtet, wie Jesus in vielen Gesprächen deutlich macht: „Das Reich Gottes ist schon da – mitten unter euch.“ Und darum, seid bereit! Betet, habt Vertrauen, bittet um Vergebung, lasst euch beschenken, wie Kinder es tun. Gebt von eurem Reichtum den Armen. Gott hilft dabei: „Was für Menschen unmöglich ist, das ist möglich für Gott.“ Jesus verspricht seinen Jüngern: „Jeder, der für das Reich Gottes etwas zurückgelassen hat, wird dafür ein Vielfaches neu bekommen.“ Dann kündigt er zum dritten Mal seinen Tod an. Lies Lukas 18,31-43.

Warum wird gleich dreimal Jesu Passion erwähnt? Der Weg Jesu ist eben völlig anders – und erst im Licht von Kreuz und Auferstehung wirklich zu erkennen! Jesus nimmt Leid und Tod die Macht, weil er durch beides hindurchgeht. Auch wenn es erstmal nicht so aussieht, es wird doch so kommen: Jesus ist Sieger! Dafür will Jesus die Augen öffnen, so wie er dem Blinden am Straßenrand bei der Stadt Jericho das Sehen schenkt. Mehr noch: In diesem Blinden sitzt die Welt – auch du und ich – blind und bettelnd am Wege. Und Jesus öffnet den Blick für Gottes neue Welt!

Jesus fragt: „Was soll ich für dich tun?“ Und der Blinde antwortet: „Herr, dass ich sehen kann!“ Mach dieses Gebet des Blinden heute zu deinem ganz persönlichen Gebet. Bitte IHN, dass er dir die Augen öffnet – für SEINE neue Welt, für die Botschaft von Weihnachten, für das Geheimnis von Ostern. Jesus ist Sieger!

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/180001/189999/

... heute in deinem Haus zu Gast sein! | 17. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 17 – und wieder geht es ums Sehen. Diese bekannte Geschichte des Zöllners Zachäus. Lies Lukas 19,1-10.

Zolleinnehmer waren sehr unbeliebt, erhoben sie zum Beispiel an Stadttoren im Auftrag der Römer auf Waren Zölle und wirtschafteten dabei oft auch in die eigene Tasche. Und doch: Zachäus wollte unbedingt sehen, wer dieser Jesus war. Vielleicht hatte er schon viel von ihm gehört – jetzt wollte er es genau wissen. Und er lässt sich nicht abhalten, klettert sogar auf einen Baum. Und dann passiert Erstaunliches: Genau unter dem Baum, bleibt Jesus stehen und blickt hoch (Hast du es gemerkt, sonst schauen alle nur verächtlich auf den kleinen Zachäus hinunter – Jesus ist anders!). Mehr noch: Jesus nennt ihn beim Namen, obwohl die beiden sich noch nie begegnet sind. „Zachäus, steig schnell herab. Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“ Jesus ist gekommen, um das Verlorene zu suchen und zu retten. Es ist das „Muss“ der göttlichen Bestimmung, das mit dem „Muss“ der Passion Jesu in einem deutlichen und befreienden Zusammenhang steht. Und auch dies: Dort, wo Jesus einkehrt, passiert auf wunderbare Weise Veränderung, die über den Einzelnen hinausgeht.

Jesus kennt Zachäus. Jesus kennt auch dich – und er will auch heute in deinem Haus zu Gast sein. Darf er bei dir einkehren? Dann öffne heute ganz praktisch eine Tür – vielleicht deine Zimmertür? Die Bürotür? Die Küchentür? Mach es wie Zachäus: „Voller Freude nahm er Jesus bei sich auf.“ Und dann sprich fröhlich ein Gebet.

P.S.: Hier noch ein direkter Link zur Übersetzung der BasisBibel: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/52/190001/199999/

Sie lobten Gott! | 18. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 18 – und wir erleben, wie Jesus in Jerusalem einzieht. Lukas berichtet vorher, wie die Menschen gespannt auf die Machtergreifung des Messias (Christus, dt. Retter) warten, aber Jesus zeigt: Der in einer Krippe Geborene und der in Kürze als Verbrecher Hingerichtete ist der wahre Erbe der Königsherrschaft – auch wenn sich viele einen anderen König wünschen. Und für seine Jünger und Knechte gilt: Dient dem Herrn, handelt und seid aktiv. So sollen auch zwei Jünger den Einzug in Jerusalem vorbereiten. Lies Lukas 19,29-40.

Vom Ölberg aus hat man einen Blick auf die Heilige Stadt. Von hier aus würde Gott sich zur letzten Zeit hören lassen. Dorthin zieht nun der Sohn Gottes. Dabei reitet er nicht auf einem Pferd, sondern nur auf einem Esel. Und auch wenn seine Jünger noch nicht verstanden haben, was da jetzt in Jerusalem auf ihren Herrn wartet, brechen sie trotzdem in lautem Jubel aus. Dieser nimmt den Lobgesang der Engel über dem Stall von Bethlehem wieder auf: Gottes Friede ist nahe! Hier in Jerusalem wird sich Jesu wahre Macht endgültig und für alle sichtbar zeigen.

Die Jünger loben Jesus für all das, was sie mit ihm erlebt haben. Auch du hast dich in diesem Advent mit Jesus auf den Weg gemacht, von der Krippe über Galiläa bis nach Jerusalem. Welche Geschichte aus dem Lukasevangelium hat dich beeindruckt? Welches bisherige Adventsfenster besonders angesprochen? Schau noch einmal kurz zurück … und dann: Vielleicht singst du ein altes Advents- oder Weihnachtslied? Stimm mit ein in das Loblied der Jünger.

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Ort des Gebets. | 19. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 19 – und wir dürfen sehen: Jesus zieht es in Jerusalem direkt zum Tempel. Hatten seine Jünger eben noch gejubelt, mischt sich darin nun auch Jesu Weinen und Klagen über die Heilige Stadt: „Wenn doch auch du heute erkannt hättest, was dir Frieden bringt!“ Warum ist Jesus so stark und mächtig, dass er Kranke heilt, böse Geister vertreibt und Zöllner umwandelt, aber Gottes eigenes Volk erkennt ihn nicht? Dürfen wir sagen: Das ist das Geheimnis der Menschwerdung, dass Gott dem Menschen seine Freiheit lässt. ER hält seine Macht zurück, damit der Mensch selbst entscheidet. Aber auch hier: Der Mensch, den Gott liebt, verweigert sich dem Licht und liebt doch die Finsternis mehr. Können wir so auch Jesu Auftreten im Tempel verstehen? Lies Lukas 19,45-48.

Die Stadt ist voll, viele Menschen sind gekommen, das Passafest als eines der größten religiösen Feste steht kurz bevor – und damit kann man Geld machen, eigene wirtschaftliche Interesse werden wichtiger, auch im Tempel. Jesus dagegen gibt dem Tempel seine wahre Bestimmung wieder: Das Haus Gottes ist ein Ort des Gebets. Und damit auch das: Schaut alleine auf Gott!

Damals der Tempel – und heute bei uns: Jesus ist der Herr der Kirche. Ist damals Jesus den Missständen im Tempel entgegengetreten, will er uns heute als Mitglieder seiner Kirche zur Umkehr, zur Buße rufen: Wo stehen eigene Interessen in unseren Gemeinden und Kirchen mehr im Mittelpunkt, als Gott selbst? Schaut alleine auf IHN. Bete heute konkret für deine Gemeinde und die Kirche Jesu Christi.

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... für euch. | 20. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 20 – und wir sind mittendrin beim Abschiedsmahl. Lukas berichtet vorher von verschiedenen Streitgesprächen Jesu mit den Schriftgelehrten und wichtigen religiösen Männern im Tempel: Woher hat Jesus seine Vollmacht? „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ Aber auch seinen Jüngern hat Jesus noch einiges zu sagen: „Passt auf und lasst euch nicht in die Irre führen.“ „Alle werden euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Aber keinem von euch wird auch nur ein Haar gekrümmt werden.“ Dann der Entschluss, Jesus heimlich umzubringen. Judas, der zum Verräter wird – und der Leidensweg Jesu beginnt, indem Jesus mit seinen Jüngern das Passamahl feiert. Lies Lukas 22,7-23.

Das Passafest erinnert an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten. Und Jesus zeigt seinen Jüngern nun: All das, was jetzt mit mir passieren wird, passiert für euch! „Mein Leib für euch gegeben. Mein Blut für euch vergossen.“ Und alles dafür, dass der Mensch an Jesu Seite befreit leben kann. Das Böse wird sich nicht durchsetzen, der Tod hat nicht das letzte Wort.

„Für euch!“ Jesus gibt sich in den Tod, damit wir erlöst und neu leben können. Auch daran erinnern wir uns, wenn wir Abendmahl feiern. Wieso? Weshalb? Warum? Manches können wir nur bruchstückhaft erklären! Manches wollen wir nicht fassen! Manches bleibt ein Geheimnis – und doch: Schau auf Jesus, er sucht die Nähe zu den Seinen. Er erklärt in der Gemeinschaft, was passiert. Er lässt auch dich mit deinen Fragen und Zweifeln nicht los.

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... bevor heute der Hahn kräht. | 21. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 21 – und wir werden Zeugen von Jesu Verhaftung. Vorher lehrt Jesus seinen Jüngern noch einmal: „Dient einander!“ Und dann wird die Passion, das Leiden Jesu ausführlich beschrieben. Lies Lukas 22,31-62.

Jesus weiß, was passiert! Er gibt sich ganz in die Hände des Vaters: „Aber nicht, was ich will, soll geschehen, sondern, was du willst.“ Aber auch – er gibt sich ganz in die Hände der Menschen, seiner Gegner: „Jetzt ist eure Stunde gekommen, und die Finsternis tritt ihre Herrschaft an.“ Und auch dies: Selbst im Leiden bleibt er Helfer, der Knecht des Hohepriesters wird geheilt. Und seine Jünger? Von Petrus wird berichtet, dass er dreimal bestreitet, Jesus zu kennen. Aber auch hier: Jesus weiß, was passiert! Schon im Vorfeld: „Ich habe für dich gebetet, damit dein Glaube nicht aufhört. Und wenn du dann wieder zu mir zurückgekehrt bist, stärke deine Brüder und Schwestern.“

„Ich habe für dich gebetet, damit dein Glaube nicht aufhört.“ Wie tröstlich dieser Zuspruch – damals für Petrus, aber auch heute für uns. „Ich lasse dich nicht los, selbst wenn du mir den Rücken zukehrst.“ Auch das ist frohe Botschaft, gute Nachricht, Evangelium – mitten im Leid, mitten in Anfechtung, mitten in Zweifel und Angst. Lies noch einmal Vers 32, setze dabei deinen Namen an den Anfang. Höre, wie Jesu Worte auch ganz persönlich an dich gerichtet sind.

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Bist du nicht der Christus? | 22. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 22 – und wir lesen von Golgatha. Lukas beschreibt, wie Jesus verspottet und geschlagen wird. Von den religiösen und politischen Führern zum Tode verurteilt, wird er gekreuzigt. Und mit ihm zwei Verbrecher, einer rechts, der andere links von ihm. Lies Lukas 23,32-43.

Achtung: Vergiss beim Lesen dieser Geschichte nie, was du bisher im Evangelium gelesen hast. Der hier verklagt, verschrien, ausgelacht und getötet wird, ist der, von dem du bisher staunend große Taten erzählt bekamst. Er ist der Stärkere. Aber warum geht Jesus um alles in der Welt nicht runter vom Kreuz? Eben genau darum: Um alles in der Welt! Am Kreuz von Golgatha geht es um die Rettung der Welt (schau mal, wie oft „retten“ in diesem Abschnitt vorkommt). Und auch dies: Was hier geschieht, das ist ja schon längst angekündigt. Die wenigen Bretter der Krippe und die zwei Balken des Kreuzes – so verweigert die Welt von Anfang an bis zum Ende diesem Gast die Herberge. Aber Jesus lässt sich auch davon nicht unterkriegen. Er wartet am Kreuz mit offenen Armen, auf jeden, der sich ihm zuwendet.

Ein Blick auf das Kreuz von Golgatha (dt. „Schädelstätte“) – und das mitten im Advent, kurz vor Weihnachten. Wie passt das zusammen? Weihnachten das Fest der Liebe: Harmonie, Familie, Freude, Frieden … Wir wünschen uns so viel davon in diesen Tagen – und manchmal kommt es dann doch ganz anders. Aber Jesus lässt sich auch davon nicht unterkriegen, schau in die Krippe: SEIN Licht erhellt die Nacht. SEIN Licht erhellt auch deine Dunkelheit.

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Er schaute hinein ... | 23. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 23 – und wir dürfen einen Blick wagen in das leere Grab. Vorher berichtet Lukas, wie Jesus am Kreuz stirbt. Dabei zerreißt der Vorhang im Tempel. Das Allerheiligste ist nun für alle zugänglich. Der Weg zu Gott ist frei. Danach wird Jesu Leichnam in eine leere Grabkammer gelegt. Einige Frauen wollen Jesus mit duftenden Ölen noch einmal ehren – allerdings, am Grab können sie den Leichnam nicht finden. Lies Lukas 24,1-12.

Wieder sind es Engel, die eine himmlische Freudenbotschaft verkündigen. „Jesus lebt!“ Nichts wird verraten über das Wie der Auferstehung. Wieder bleiben alle neugierigen Fragen unbeantwortet. In der Nacht des Geheimnisses geschieht Gottes Sieg. Wie bei der Geburt Jesu hören wir nur, dass Gott handelt. Und Gottes Tat will vor allem eins: Geglaubt werden! Aber wir sehen, wie die Jünger den Erzählungen der Frauen nicht glauben können, zu unvorstellbar ist das, was da passiert ist. Petrus will es genau wissen, er geht zum leeren Grab, schaut hinein – und bleibt noch fragend zurück. Noch kann er das, was da am Ostermorgen geschehen ist, nicht wirklich begreifen und glauben ...

Jesus wird hier „der Lebende“ genannt. ER ist das Leben. Und wo Leben ist, ist Licht. SEIN Licht leuchtet. An Ostern – und an Weihnachten. Mach es heute wie Petrus, auch wenn du Fragen hast und manches vielleicht noch nicht begreifen kannst. Schau genau hin: SEIN Licht scheint in diese Welt, zum Beispiel mit jeder Kerze am Adventskranz. Habt ihr einen Adventskranz zu Hause? Entzünde daran die Lichter und gönn dir einen Augenblick Stille.

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Der Herr ist wirklich auferstanden! | 24. Dezember

Das „Türchen“ Nummer 24 – und wir sehen, wie sich der Auferstandene seinen Jünger zeigt. Lies Lukas 24,13-35.

Hast du es beim Lesen gemerkt? Von den zwei Jüngern wird nur einer mit Namen genannt: Kleopas. Lässt Lukas die andere Person bewusst ungenannt, damit wir uns mit ihr identifizieren können? Hier wird also auch dir eine Geschichte erzählt, die dich umfasst und mit dir die ganze Welt. Hier siehst du Gott als den Wirklichen. Hier siehst du: Gott ist da, Gott geht mit, Gott siegt, sein Licht füllt den Raum der Finsternis. „Der Herr ist wirklich auferstanden!“ Diese gute, frohe Botschaft kannst du noch nicht gleich fassen. Seit zweitausend Jahren versucht die Menschheit in vielen Schwankungen und Ablenkungen diese Nachricht zu fassen. Aber immer wieder wird deutlich: Wem der Auferstandenen
begegnet, der entdeckt eine neue große Freude – die Freude Gottes in seinem Leben.

„War unser Herz nicht Feuer und Flamme, als er unterwegs mit uns redete und uns die Heiligen Schriften erklärte?“ So beginne jetzt, da du die Erzählung zu Ende gelesen hast, neu zu lesen, neu zu hören. Höre heute Abend fröhlich den Ruf der Engel: „Siehe, ich verkündige euch – also auch dir! – große Freude; denn euch – also auch dir! – ist heute der Heiland geboren.“ Und dann stimme voll Freude mit ein: „Ihr Kinderlein, kommet, oh kommet doch all, zur Krippe her kommet, in Bethlehems Stall, und seht, was in dieser hochheiligen Nacht der Vater im Himmel für Freude uns macht.“ Fröhliche Weihnachten!

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Friede sei mit euch!

Das Kind in der Krippe, der Mann am Kreuz, der auferstandene Herr. Hinter uns liegt ein biblischer Adventskalender. „Durch den Advent … – mit Impulsen aus dem Lukasevangelium.“ Jeden Tag gab es eine Geschichte aus dem Leben Jesu. Ein Weg von Jesu Geburt bis zu seinem Tod und seiner Auferstehung. Aber auch das ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang – genau wie Weihnachten nach der Adventszeit! Die frohe Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus breitet sich jetzt erst aus – hin zu allen Völkern und Menschen. Lukas berichtet am Ende seines Evangeliums, wie sich Jesus wiederholt seinen Jüngern zeigt: „Friede sei mit euch!“ Und dann ein Auftrag: „Ihr seid Zeugen für alles, was geschehen ist!“ Lies Lukas 24,36-53.

Jesus ermutigt seine Jünger: „Gebt weiter, was ihr von mir gehört und mit mir erlebt habt. Ich und der Vater im Himmel, wir werden euch dafür mit dem Heiligen Geist stärken.“ Lukas berichtet von den Erfahrungen und Erlebnissen der ersten Christen in der Apostelgeschichte.

Und wir? Weihnachten ist der Anfang. Lassen wir uns von dieser Freudenbotschaft anstecken. Werden wir selbst zu Zeugen dieser guten Nachricht: „Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.“ Erzählen wir voll Freude, wie Jesus in und an unserem Leben handelt. An Weihnachten, aber besonders eben auch danach: „Friede sei mit euch!“

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